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metak und technische Herausforderungen

Werkzeug­verlagerung von Groß­werkzeugen in der Möbel­industrie

In der Möbelindustrie sind konstante Bauteilqualität, stabile Prozesse und zuverlässige Lieferketten entscheidend.

metak begleitet Kunden von der Analyse über die Werkzeugverlagerung bis zur reproduzierbaren Serienfertigung im Kunststoffspritzguss.

Entwicklung und Herstellung von Kunststoff­bauteilen

Werkzeug­verlagerung für die Möbel­industrie

Branche

  • Möbelindustrie
  • Kunststofftechnik

Anwendung

Optimierung von Produktqualität und Herstellungskosten durch Werkzeugverlagerung

Verfahren

Kunststoffspritzguss mit bestehendem Serienwerkzeug

Material

Thermoplastischer Kunststoff

Ausgangs­situation

Ein international tätiger Möbelhersteller fertigte Kunststoffbauteile bislang bei einem externen Kunststoffverarbeiter. Die laufende Produktion war zunehmend von Qualitätsproblemen, unzuverlässiger Maßhaltigkeit und ungelösten technischen Herausforderungen geprägt.

Ziel war es, die bestehenden Spritzgusswerkzeuge zu metak zu verlagern, um eine höhere Bauteilqualität, stabile Prozesse und eine effiziente, redundante Serienfertigung sicherzustellen.

Die Verlagerung sollte ohne Unterbrechung der Lieferketten erfolgen und gleichzeitig die bestehenden technischen Probleme dauerhaft lösen.

Anforderungen

Fertigung, Logistik und Qualität stellten bei der Verlagerung von Großwerkzeugen besonders hohe Anforderungen dar.

Um die Serienproduktion zuverlässig fortzuführen, mussten technische, organisatorische und qualitative Vorgaben exakt erfüllt werden.

Werkzeug & Logistik

  • Fachgerechter Transport der Spritzgusswerkzeuge mit einem Gewicht von bis zu 10 Tonnen pro Werkzeug
  • Sichere Handhabung und Übernahme der Werkzeuge bei metak

Technik & Prozesse

  • Prüfung, Wartung und Instandsetzung der bestehenden Werkzeuge
  • Anpassung der Peripherie wie Heiz- und Kühlsysteme
  • Behebung bisher ungelöster technischer Probleme

Qualität & Serie

  • Sicherstellung einer reproduzierbaren Bauteilqualität
  • Einhaltung erforderlicher Toleranzen zur Baugruppenmontage
  • Dokumentierte Prüfung aller Prozesse zur Qualitätssicherung
  • Minimierung von Stillstandzeiten während der Umstellung
  • Abnahme PPAP/ EMPB, etc. 

Herausforderung

Die zentrale Herausforderung bestand darin, nach der Werkzeugverlagerung sofort eine stabile Serienqualität zu gewährleisten – trotz zuvor bestehender Qualitätsprobleme.

Gleichzeitig mussten Logistik, Fertigung und Qualitätssicherung eng aufeinander abgestimmt werden, um die Produktion schnell wieder aufzunehmen und Liefertermine zuverlässig einzuhalten.

Lösung

metak setzte eine strukturierte und technisch fundierte Werkzeugverlagerung um:

  • Detaillierte Analyse der Spritzgusswerkzeuge und der bisherigen Produktionsprobleme vor der Verlagerung, soweit technisch möglich
  • Organisation und Durchführung des sicheren Transports der Werkzeuge zu metak
  • Professionelle Wartung und technische Überarbeitung der Werkzeuge
  • Anpassung der Werkzeuge für eine stabile und reproduzierbare Serienproduktion
  • Durchführung von Musterungen und Serienfreigaben zur Absicherung der Qualität
  • Feinabstimmung der Maschinenparameter und Peripheriegeräte
  • Vollständige Dokumentation aller Maßnahmen zur Prozesssicherheit und Nachvollziehbarkeit

Ergebnis

Die Werkzeugverlagerung war ein voller Erfolg:

  • Erfolgreiche Werkzeugverlagerung ohne Unterbrechung der laufenden Produktion
  • Signifikante Qualitätssteigerung der Kunststoffbauteile
  • Nachhaltige Behebung zuvor ungelöster technischer Probleme
  • Optimierte Produktionskapazitäten und verkürzte Durchlaufzeiten
  • Reproduzierbare, transparente Prozesse und stabiler Serienbetrieb
  • Wirtschaftliche Absicherung der Fertigung durch zentrale Werkzeugverwaltung

Fazit

Dieses Projekt zeigt, dass die Verlagerung von Spritzgusswerkzeugen zu einem erfahrenen Fertigungspartner nicht nur sicher und effizient umgesetzt werden kann, sondern auch Qualität, Prozessstabilität und Liefersicherheit deutlich verbessert.

metak unterstützt Hersteller dabei, Serienfertigungen strategisch zu stabilisieren und Lieferketten nachhaltig abzusichern.


Sie planen eine Werkzeugverlagerung? 
Sprechen Sie mit uns über die Verlagerung Ihrer Spritzgusswerkzeuge – von der Analyse über den Transport bis zur Serienfreigabe.

Kontakt aufnehmen

Werkzeug­verlagerung in der Möbel­industrie:
Häufige Fragen & Antworten

Welche Gründe sprechen für eine Werkzeug­verlagerung im Kunststoff­spritzguss?

Eine Werkzeugverlagerung kann sinnvoll sein, wenn Qualitätsprobleme auftreten, Prozesse instabil sind oder technische Herausforderungen nicht gelöst werden. 

Ziel ist es, die Serienfertigung zu stabilisieren, die Bauteilqualität zu verbessern und Lieferketten zuverlässig abzusichern.

Welche Risiken bestehen bei der Verlagerung von Spritz­guss­werkzeugen?

Risiken können in Produktionsunterbrechungen, Anlaufschwierigkeiten oder Qualitätsschwankungen liegen. 

Durch eine strukturierte Planung, technische Analyse und abgestimmte Prozesse lassen sich diese Risiken jedoch deutlich minimieren.

Wie wird die Qualität nach einer Werkzeug­verlagerung sichergestellt?

Nach der Verlagerung werden Werkzeuge geprüft, gewartet und technisch angepasst. 

Musterungen, Serienfreigaben und dokumentierte Prüfprozesse stellen sicher, dass die Bauteilqualität reproduzierbar erreicht wird.

Können bestehende technische Probleme durch eine Werkzeug­verlagerung gelöst werden?

Ja. Eine Werkzeugverlagerung bietet die Möglichkeit, bestehende technische Probleme systematisch zu analysieren und dauerhaft zu beheben – beispielsweise durch Werkzeugoptimierungen, Anpassung der Peripherie oder optimierte Prozesse.

Ist eine Werkzeug­verlagerung ohne Produktions­unterbrechung möglich?

Mit entsprechender Planung und Koordination kann die Verlagerung so umgesetzt werden, dass Lieferketten nicht unterbrochen werden. 

Entscheidend sind eine enge Abstimmung aller Beteiligten und eine strukturierte Anlaufphase.

Für welche Branchen ist eine Werkzeug­verlagerung besonders relevant?

Werkzeugverlagerungen sind besonders in Branchen mit hohen Qualitäts- und Liefertreueanforderungen relevant, etwa in der Möbelindustrie, der Konsumgüterindustrie oder im industriellen Kunststoffspritzguss.

Welche Rolle spielen PPAP- und EMPB-Abnahmen bei einer Werkzeugverlagerung?

PPAP- und EMPB-Abnahmen dienen der formalen Absicherung der Bauteil- und Prozessqualität nach einer Werkzeugverlagerung. Sie stellen sicher, dass die verlagerten Spritzgusswerkzeuge reproduzierbar innerhalb der geforderten Toleranzen fertigen und alle vereinbarten Qualitätsanforderungen erfüllen.

Im Rahmen der Werkzeugverlagerung werden relevante Prüfungen dokumentiert, Musterteile bewertet und Freigaben gemeinsam mit dem Auftraggeber abgestimmt, um einen stabilen Serienbetrieb sicherzustellen.