UNTERNEHMENSGESCHICHTE

HistoriePermanentes Wachstum – permanente Investitionen

Nach der Erweiterung ist vor der Erweiterung! Zu dieser Erkenntnis gelangt, wer einen Blick in unsere Historie wirft. Sie wird geprägt von der  kontinuierlichen Weiterentwicklung durch die persönlich haftenden Gesellschafter unseres familiengeführten Unternehmens – mit dem Markt und den Möglichkeiten der Technik. Schließlich ist Stillstand Rückschritt.   

1939Die Anfänge...

Das Büro- und Verwaltungsgebäude des Presswerks Metzing KG in Ilmenau, errichtet 1939. Im Obergeschoss: die Wohnung der Firmeninhaber, Familie Metzing.

1940...waren noch überschaubar

Blick in die Metzing-Produktionshalle im Jahr 1940

1948Neuer Standort

Erste Produktionsstätte 1948 in Burgwald: eine leer stehende Halle der ehemaligen „Luftmunitionsanstalt“ aus der NS-Zeit, zugewiesen von der zentralen US-Verwaltungsstelle in Wiesbaden

1950ER JAHREBreite Produktpalette

In den 50er Jahren gehörten auch Lehrspiele und Schreibgeräte zum metak-Portfolio. V

1960ER JAHREErste Spritzgießmaschinen

Mitte der 60-er Jahre begann der Siegeszug der Automatisation. Die ersten Spritzgießmaschinen der Firma Battenfeld wurden angeschafft, um Zubehör für die Stahlrohrmöbelindustrie zu fertigen.

1970ER JAHREEchte Handarbeit

Noch Ende der siebziger Jahre wurden die Spritzgussmaschinen von Hand mit Kunststoffgranulat gefüllt.

1976Ausbau der Technik

1976 wurde eine neue, 150 m² umfassende Halle komplett mit hydraulischen Maschinen bis zu einer Schließkraft von 150 t ausgestattet.

2000Die Kapazitäten wachsen

Eine weitere Produktionshalle für Großmaschinen bis 800 t wird gebaut.

200875 Jahre metak

2008 wird metak 75 und feiert das Erreichte – gemeinsam mit über 100 Mitarbeitern.

2012Nächste Generation

Jonas Åkesson übernimmt die alleinige Geschäftsführung. Vater Peter zieht sich ins Privatleben zurück. 

1933

Gründung der Firma M. Metzing Kunststoff-Preßwerk KG

Produktion von Teilen aus Duroplast, wie z. B. Becher und Gehäuse für Thermosflaschen,  im Pochwerk Manebach/Ilm in Thüringen

1938

Erweiterung der Produktionskapazitäten durch Neubau einer größeren Fabrik im nahe gelegenen Ilmenau und Erweiterung des Portfolios um z. B. Lichtaustrittscheiben für die Kfz-Industrie, Schraubverschlüsse und Füllfederhalter

Nach der Wende 1989/90 wurde das heruntergewirtschaftete Gebäude an die Eigentümer, Familie Åkesson, zurückübereignet.  Die Produktionshalle wurde abgerissen, Büro und Wohnhaus wurden in den universitätsnahen Wohnpark einbezogen.     

1947

Verlagerung des Unternehmens an den heutigen Standort Burgwald/Nordhessen, wo eine ehemalige Munitionslagerhalle angemietet und später gekauft wird.

1953

August und Maria Metzings Schwiegersohn Sven Åkesson wird Mitgesellschafter: die Firma metak (Metzing/ Åkesson) wird aus der Taufe gehoben.

 

1959

Anbau der Bakelite-Presserei (heute Elektrowerkstatt)  

1967

Bau eines Gebäudekomplexes für Verwaltung, Versand, Lager und – im Obergeschoss – eine Wohnung für den Geschäftsführer August Metzing und seine Ehefrau Maria.

1972

Vergrößerung des Betriebs in einem ersten Bauabschnitt um 450 m² Produktionsfläche auf zwei Etagen, um mehr Platz für die Werkzeugbau-Abteilung und das Rohmateriallager zu schaffen.    

1976

Erweiterung des Betriebs in einem zweiten Bauabschnitt um weitere 300 m², ebenfalls in zwei Etagen, um die Spritzerei mit Materialförderung und Kühlwasseranlage zu vergrößern.

1980 & 1984

Umfassende innerbetriebliche Verlegung von Räumlichkeiten, um Platz für Sozialräume, Zeichenbüro, Montage, Versand und Elektro-Montage zu gewinnen. 

Ankauf des benachbarten Betriebsgeländes der Firma Eder-Chemie, Abriss sämtlicher Außenwände und quasi Neubau einer Halle für den Werkzeugbau. Ausstattung des Formenbaus mit Maschinen für Funkenerosion, CNC-Fräsen, und weiteren Dreh-, Flach- und Koordinatenschleifmaschinen. 

1988

Vergrößerung der Werkshalle und Anschaffung von Spritzgussmaschinen für Teile bis zu 1.000 g Eigengewicht sowie Installation von Brücken- und Portalkränen zum problemlosen Wechsel von Formen bis 1,5 t. 

Installation der ersten Energierückgewinnungsanlage

1994

Ankauf weiterer Flächen vom Nachbar-Unternehmen Osborn und Neubau einer Halle für den aus allen Nähten platzenden Formenbau inklusive Konstruktionsbüro und Sozialräumen. Anschaffung einer Deckel-Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine für Formen bis 600 x 800 mm.

1995

Bau eines 900 m² großen Hochregallagers mit Verschiebelager-System, in dem 1.400 Lagerstellplätze über ein EDV-gestütztes Warenwirtschaftssystem organisiert werden.    

1996

Umbau der von Osborn übernommenen Muna-Halle zum Verwaltungsgebäude und komplette Umorganisation von Produktion, Verwaltung und Lagerflächen

1998

Bau einer weiteren Lagerhalle

2000

Bau einer zusätzlichen Halle für Spritzgießmaschinen bis zu 1.000 t Zuhaltkraft für die Fertigung von Spritzgussteilen bis zu 5 kg Gewicht und einer Projektionsfläche von ca. 1.200 x 1.200 mm. Parallel dazu Vergrößerung der Abteilung Montage.

2001

Die metak-Baugruppe „Höhenverstellbare Armlehne“ avanciert zum Top-Seller und macht die Investition in eine weitere Fertighalle mit knapp 500 m² Lagerfläche notwendig.

 

2004

Erweiterung der 2001 gebauten Lagerhalle um eine neue Halle mit Übergangstunnel von der Produktions- und Lagerhalle sowie Installation eines Fördersystems in die 1996 gebaute Versandhalle. Zwei neue Lkw-Andockstellen ermöglichen den Versand aus fünf verschiedenen Anrampungen. 

Inbetriebnahme einer zweiten Energierückgewinnungsanlage.

2008

75 Jahre metak 

Zukauf einer benachbarten Lagerhalle mit 8.000 m² Fläche Investition in weitere Maßnahmen zur Minimierung und Vermeidung von Umweltbelastungen

2010

Bau eines Verbindungstunnels und Erweiterung des automatischen Transportsystems um ein Transportsystem von der Produktion bis zum Lager.

Umzug des Fertigwarenlagers in die neue Lagerhalle und Einrichtung eines Lagers mit 1.400 Stellplätzen in einem Durchlaufregal und 1.150 Palettenstellplätzen in Regalen.

2011

Umzug des Lagers für Halbfertigteile näher an die Montage für Baugruppen (wie z. B. Armlehnen). Damit wurde gleichzeitig Platz in der Produktionshalle geschaffen, um zwei weitere Großmaschinen anzuschaffen.

Einbau eines weiteren 5 t Hallenkrans zur Bedienung der Großmaschinen mit Formen.